Typ verschläft Doom Metal-Show auf der Bühne

Die langsam-schleppenden Grooves und das generell eher gemässigte Tempo im Doom Metal ist bekanntermassen nicht jedermanns Sache. Ob man deshalb allerdings gleich einschlafen muss? Einem jungen Herren ist genau das bei einem Konzert der Doom-Formation „Fórn“ am 30. Dezember 2016 passiert. Wie man in folgendem Video sehen kann, verschläft der Besucher im roten Longsleeve seelenruhig die gesamten Show, während die Band um ihn herum performt. Auch die Band teilte den Clip auf Facebook und kommentierte süffisant: „Anscheinend ist 3 Uhr morgens für einige Leute zu spät, wie der Typ, der auf der Bühne eingeschlafen ist – was irgendwie niemand von uns mitbekommen hat. Kann jemand überprüfen, dass er nicht tot ist?“ Die Entwarnung folgt wenig später in den Kommentaren, der Bühnen-Schläfer gibt sich zu erkennen und betont: „Das was ich gehört habe, hat mir sehr gut gefallen!“…

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FÓRN live Dec. 30th, 2016 (FULL SET)

Phosphoreszierende Zeltschnüre

Wer kennt das nicht? Da läuft man mal leicht angetrunken über ein Festival-Gelände und sucht des nächtens sein verdammtes Zelt, was vor ein paar Stunden, noch bei Taglicht genau hier auf der Wiese gestanden hat. – und man kann die nächtliche Bleibe einfach nicht finden. Jetzt steht da nicht nur das eigene Zelt und die drei vom Vorabend, sondern weitere 358 Zelte drumherum. Es ist dunkel und man sieht nichts mehr – und PÄNG, fällt man über irgendeine Zeltschnur eines fremden Zeltes und landet auf irgendwelchen Menschen, die im inneren gerade ihren wohlverdienten Festivalbeischlaf tätigen… Doch dem Problem kann Abhilfe geschaffen werden, dann jetzt gibt es phosphoreszierende Zeltschnüre! Diese helfen zwar nicht, dass man sein Zelt besser finden kann, aber zumindest fliegt man nicht mehr über Schnüre und stört so auch niemanden beim verdienten Beischlaf…

Phosphoreszierende Zeltschnüre
Phosphoreszierende Zeltschnüre
Phosphoreszierende Zeltschnüre

Guns N‘ Roses Not In This Lifetime Tour 2017 in Zürich

Guns N' Roses Not In This Lifetime Tour 2017 in Zürich

Guns N‘ Roses formerly know als die gefährlichste Band der Welt kommen in 2017 für ein Konzert in die Schweiz und zwar mit den wiedervereinten Ur-Mitgliedern Axl Rose, Slash und Duff McKagan. AC/DC wurden als Support bisher übrigens nicht bestätigt. Die wiederauferstandenen Guns N‘ Roses stürmen nach ihrem massiven Erfolg in Nord- und Südamerika jetzt Europa. Die „Not In This Lifetime“-Tour der legendären Rockformation macht im Juni/Juli u.a. in Zürich (07.06.), München (13.06.), Hannover (22.06.) und Wien (10.07.) Station. Die Fans in Zürich dürfen sich freuen, der Presale für das Konzert startet am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 um 10 Uhr für friends&members und die Normalsterblichen können sich ab Freitag, den 9. Dezember 2016 ab 10.00 Uhr die Tickets ordern.

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The Cure 2016 in Basel: Ein Konzert mit Gänsehautfeeling

Seit mehr als 20 Jahren die Helden in den traurigsten Stunden und die Urväter der Gothicszene sind zurück. Über 40 Jahre hat es gedauert bis zum ersten Cure-Konzert in Basel und das Warten hat sich gelohnt. „The Cure“ live sind nicht einfach ein Konzert, „The Cure“ live sind ein Ereignis und die Briten um Sänger Robert Smith verwöhnten das Publikum mit 27 Songs von Dark Wave über Indierock bis Pop. Der Sound von „The Cure“ war und ist eine Definition für sich und die Band gab bei ihrem Konzert in der Basler St. Jakobshalle wirklich alles, standen die Musiker doch fast drei Stunden auf der Bühne, um die Fans restlos glücklich wieder heimkehren zu lassen. So schön kann traurig sein!

The Cure 2016 in Basel: Ein Konzert mit Gänsehautfeeling

Um 19 Uhr war Einlass in die St. Jakobshalle in Basel und meine Begeisterung hält sich bei dieser Location immer enorm zurück, weil sie klanglich bisher einfach nie wirklich der Rede Wert war und mir generell grosse Arenen nicht wirklich gefallen. Ich mag es einfach lieber etwas intimer und vor allem ist mir auch das klangliche Erlebnis sehr wichtig. So wurde es auch Zig-Tausend Musikfans am Freitagabend klar, das die St. Jakobshalle umgebaut wird, als sie für das Cure-Konzert einen Umweg einschlagen müssen, vorbei an Absperrgittern und Holzverschlägen. Im Innern erwarten sie zwar neue Toilettenanlagen, die Halle selbst erinnert aber immer noch stark an jene Dekade, in der die meisten erstmals mit „The Cure“ in Berührung kamen. Wie auch immer, um 19.30 Uhr stand die Vorgruppe „The Twilight Sad“ auf der Bühne und die ersten Töne erklangen.

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The Cure Basel

Die Vorband passte gut zu „The Cure“, der Sänger von „The Twilight Sad“ aus Glasgow sah nicht nur aus wie Ian Curtis von Joy Divison, sondern bewegte sich auch so. Eine sympathische Band, die sich gefreut hat, wie sie selbst sagten, dass schon so viele Leute so früh dort waren. Sie gaben ein sehr gefühlvolles Konzert, das etwas Melancholie in der Halle versprühte. Trotzdem schienen einige Konzertbesucher nicht ganz so begeistert, viele hielten sich noch weit entfernt von der Bühne auf und generell war das Publikum noch sehr ruhig. Musikalisch, klanglich und gesanglich sind „The Twilight Sad“ top. Der erste Song „Reflection Of The Television“ kommt live fantastisch. Ich hatte zuvor von den vier Glasgowern noch nie etwas gehört, dabei haben sie seit 2006 schon vier Alben und sechs EP’s veröffentlicht. Diese schottische Mundart gefällt mir eh ganz gut und die Jungs spielten ganze sieben Songs und konnten musikalisch mit gefühlvoller Musik und gutem, düsteren Sound überzeugen.

Setlist „The Twilight Sad“:

  1. Reflection of the Television
  2. Last January
  3. I Could Give You All That You Don’t Want
  4. Seven Years of Letters
  5. It Never Was the Same
  6. There’s a Girl in the Corner
  7. And She Would Darken the Memory

The Cure 2016 in Basel: Ein Konzert mit Gänsehautfeeling

Um 20:15 Uhr war es dann endlich soweit. Die fünf Musiker von „The Cure“ betraten die Bühne, Robert Smith wirkte wie zu erwarten war etwas verschüchtert und legte einfach los ohne sich seine Fans in der ausverkauften Halle grossartig anzusehen. Die Zeilen aus dem ersten Song des Abends, „Open“, könnte man glatt unterschreiben, wenn man sich nur auf die Akustik konzentrieren würde. Leider fällt sofort der zwar lautere, aber dadurch leider auch bescheidenere Sound auf. Glücklicherweise konnte man die einzelnen Instrumente gut heraushören, aber der Sound klingt gesättigt, ein Phänomen, das ich immer wieder erlebe. Auf Kosten der Reinheit des Klanges massiv aufgedrehte Lautstärke, da gefielen mir die Schotten vorab besser. Woran es liegt, dass es wummert, ist schwer zu sagen: Akustik? Technik? Mischmensch? Schade. Die Euphorie wird bei diesem ersten Schweizer Hallenkonzert von „The Cure“ seit 2008 nur aus Gründen der Klangqualität gedämpft. Was das Quintett aber auf der Bühne spielte, war umwerfend und mündete bereits nach wenigen Minuten in den ersten Höhepunkten. Wer hätte gedacht, dass uns die Band „The Walk“, „In Between Days“ oder „Boys Don’t Cry“ schon so früh präsentiert? Robert Smith, den wir in der Vergangenheit auch schon als sperrigen Hitverweigerer erleben dürften, spielte sich mit seinen vier Begleitern bald durch die ersten grossen Klassiker und verbreitet so richtig gute Laune.

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The CURE @Basel

Alles sehr schön gespielt und Roberts Stimme klingt noch immer super. Der 57-Jährige ist gesanglich in bestechender Form, variiert cool in den Tonlagen und weicht auch mal von den Originallinien ab. Seine signifikante Stimme hält auch tatsächlich zweieinhalb Stunden lang ohne Abstriche durch. Dass die Briten so bekannte Nummern schon so früh brachten, zeigt auch, aus welch reichem Fundus sie schöpfen können. Ihre Lust auf Abwechslung zeichnet sie auf dieser Tour aus. So schüttelt das Quintett Abend für Abend die Tour-Setliste durch, um sich und das Publikum zu überraschen. Bassist Simon Gallup, 56, trägt heuer eine überdimensionierte Elvis-Tolle und Iron-Maiden-T-Shirt und spielte bevorzugterweise auf den Monitorboxen. Als einziger lotet Gallup die Bühnenbreite aus, spurtet auf Speed, als Kontrast zum stoischen Keyboarder. Der Rest der Band trägt schlichtes schwarz und ihr Alter gut. So auch die Cure-Fans aus den 80ern und 90ern, aber es waren auch überraschend viele ganz junge Menschen da, auch meist schwarz gekleidet. Zur Feier des Tages hatten reichlich viele Männer mittleren Alters Kajal- und roten Lippenstift von ihren Töchtern geborgt und sich die Haare mit Haarspray und Föhn aufgestellt. Die Begeisterung im Publikum ist gross. Im Unterschied zu früheren Konzerten erblickt man nur noch wenige Robert-Smith-Lookalikes. Wir werden alle älter und nicht zwingend behaarter.

The Cure 2016 in Basel: Ein Konzert mit Gänsehautfeeling

Da „The Cure“ keine aktuelle Platte bewerben, fehlt ihren Gigs vielleicht ein wenig der erzählerische Rahmen, den ihre Konzertreisen einst prägten. Die Stimmung der jeweiligen Werke übertrug sich einst auf die Setlists, die ausgezeichnet waren von der Mehrheit beflügelter oder sich in Angst vor dem Alter windender Songs. Die Lightshow ist ein wahrer Augenschmaus, üppig und perfekt auf die Musik abgestimmt und auf den LED-Panels hinter der Band gab es ab und zu Live-Kamera-Einblendungen mit Unendlichkeitseffekt. Nach 15 Songs und knapp 90 Minuten Laufzeit war das reguläre Set erstmals zu Ende – und dennoch hatte man erst die Halbzeit erreicht, da noch drei massive Zugabenblöcke folgen sollten. Vor allem der erste Block konnte mit dem grossartigen „Burn“ vom „The Crow“ Soundtrack sowie „A Forest“ überzeugen, was wieder für mächtig Begeisterung sorgte. Die Band hat auf alle Fälle einen gelungenen Querschnitt ihres Schaffens dargeboten. Variantenreich sind Robert Smith‘ Melodien, nur „Charlotte Sometimes“ und „Disintegration“ fehlten. Der dritte Zugabeblock wird zur Party! Auf „Friday I’m in Love“, „Hot Hot Hot!!!“ und „Close To Me“ folgte der hüpfende Uptempo-Heuler „Why Can’t I Be You“ und bildete den Schlusspunkt dieses Abends.

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The Cure Bâle Basel st jakobhalle 04-11-2016 first encore want burn a forest

„The Cure“ live sind nicht einfach ein Konzert, „The Cure“ live sind ein Ereignis! Und es war in der Tat ein grandioses Ereignis einer famosen Band, die auch 2016 vollkommen zu überzeugen vermag. Schade war einzig der Opener, ein gutes Lied sicherlich, nur die Akustik, die war leider unterirdisch schlecht. Trotz des etwas behäbigen Starts konnten „The Cure“ wohl die meisten ihrer Anhänger begeistern, auch wenn nicht alle die kompletten drei Stunden durchgehalten haben und für viele noch eine weitere Stunde in der Schlange an der Garderobe folgen sollte. Zu Bedauern gibt es nichts – oder vielleicht höchstens die Tatsache, dass „The Cure“ bei ihren Konzerten in Italien sogar noch fünf Songs draufpackten und drei Stunden lang spielten. Und trotzdem gab es alle Hits, aber war trotzdem kein anbiedernder Greatest-Hits-Abend. „The Cure“ begeisterten die Fans in der ausverkauften St. Jakobshalle in Basel. Eine umwerfende Band, mitreissende Songs und zweieinhalb Stunden ausgelassene Melancholie, von einem hervorragend gelaunten Robert Smith und Kollegen in Bestform genussvoll zelebriert. Ein gelungener Konzertabend, der mit grossen Gefühlen begonnen hat und auch mit einem Gänsehautfeeling beendet wurde. Hätte nicht besser sein können.

The Cure 2016 in Basel: Ein Konzert mit Gänsehautfeeling

Setlist The Cure:

  1. Open
  2. A Night Like This
  3. The Walk
  4. Push
  5. In Between Days
  6. Boys Don’t Cry
  7. Pictures of You
  8. High
  9. Lovesong
  10. Just Like Heaven
  11. Trust
  12. From the Edge of the Deep Green Sea
  13. alt.end
  14. One Hundred Years
  15. End
  16. Encore:

  17. Want
  18. Burn
  19. A Forest
  20. Encore 2:

  21. Shake Dog Shake
  22. Fascination Street
  23. Never Enough
  24. Wrong Number
  25. Encore 3:

  26. Lullaby
  27. Friday I’m in Love
  28. Hot Hot Hot!!!
  29. Close to Me
  30. Why Can’t I Be You?
The Cure 2016 in Basel: Ein Konzert mit Gänsehautfeeling
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Metallica: „All Angle“-Video vom Auftritt in Minneapolis

Am 20. August sind Metallicas im U.S. Bank Stadium in Minneapolis, Minnesota aufgetreten und davon gibt es folgendes „All Angle“-Video. Zu sehen sind neben den Vorbereitungen in der Halle und Backstage-Treffen von Band und Fans, auch Ausschnitte von Metallicas Auftritt, inklusive der Performance von „Sad But True“…

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Metallica: Minneapolis 2016 Recap (Sad But True - Live)

Studie beweist, was wir schon lange wussten: Regelmässige Konzertbesuche machen glücklich

Für die Studie haben Forscher an der Victoria Deakin University in Australien insgesamt 1000 Australier befragt. Dabei fanden sie heraus, dass diejenigen Menschen, die jegliche Art von gemeinsamen Musikerlebnis besuchen, von einer höheren Zufriedenheit mit ihrem Leben berichten. Die Studie fand auch heraus, dass der gemeinsame Aspekt der wichtige Teil sei. Regelmässig Musik alleine hören macht nicht so glücklich, wie gemeinsam mit Freunden auf ein Konzert zu gehen. Endlich haben wir das, was wir schon lange wussten, von der Wissenschaft bestätigt bekommen. Auf welches Konzert geht ihr als nächstes?

Konzert Review: Depeche Mode im Stade de Suisse

TV-Tipp des Tages: Iron Maiden Wacken-Show bei Arte und im Livestream

Seit Februar touren Iron Maiden schon mit ihrer „Book Of Souls World Tour“ durch die Weltgeschichte. Insgesamt spielten sie dabei 72 Konzerte in 36 Ländern und auf sechs Kontinenten vor mehr als 1,5 Millionen Fans. Heute Abend, den Donnerstag 4. August ab 21:30 Uhr wird die komplette Headlinger-Show vom Wacken Open Air 2016 live auf Arte Concert übertragen. Das Konzert beim Wacken Open Air wird ihre Tour abschliessen. Den Link zum Livestream gibt es hier

TV-Tipp des Tages: Iron Maiden Wacken-Show bei Arte und im Livestream

Hellfest 2016: 15 Meter hohe Hommage an Lemmy Kilmister

Hellfest 2016: 15 Meter hohe Hommage an Lemmy Kilmister

Die rund 140’000 Festivalbesucher des Hellfest erwartet dieses Jahr eine ganz besondere Begrüssung in der „Warzone“: Ein 15 Meter hohes und über 70 Tonnen schweres Denkmal von Lemmy Kilmister. Zu Ehren des im Dezember letzten Jahres verstorbenen Bandleaders von Motörhead wurde in Zusammenarbeit aus mehreren Künstlern, Bildhauern, Giessern und Konstrukteuren innerhalb eines Monats dieses Projekt auf unkonventionelle Weise realisiert…

Hellfest 2016: 15 Meter hohe Hommage an Lemmy Kilmister
Hellfest 2016: 15 Meter hohe Hommage an Lemmy Kilmister

Autistischer Junge an seinem ersten Coldplay Konzert

Luis Vazquez hat gemeinsam mit seinem autistischen Sohn Luis Noel ein Coldplay Konzert in Mexiko-Stadt besucht. Der Sechsjährige ist wirklich ein grosser Fan der Briten. Die emotionale Reaktion des Jungen, während die Band ihren Song „Fix You“ spielt, ist enorm rührend und geht als Video momentan um die Welt. Auch Coldplay schreiben dazu auf Twitter: „This kind of thing makes it all worthwhile“…

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Coldplay Foro Sol 16 de abril 2016. #cdmx

Guns N‘ Roses Reunion: 14 Videos der zwei Konzerte in Las Vegas, Gastauftritt von Sebastian Bach

Bei der ersten Reunion-Show im Troubadour hat Guns N‘ Roses-Frontmann Axl Rose scheinbar etwas übertrieben und sich einen Fussknochen gebrochen, der bei einem operativen Eingriff mit einer Halteplatte und Schrauben wieder fixiert werden musste. „So etwas passiert, wenn du etwas tust, was du seit fast 23 Jahren nicht mehr gemacht hast“, kommentiert der Frontmann bei Twitter und liess sich trotzallem nicht unterkriegen und bestreitet die kommenden Konzerte trotz Gips und Krücken. Tatsächlich zog Axl die beiden GNR-Konzerte in Las Vegas klaglos durch und sass, ganz nach dem Beispiel von Dave Grohl während des Konzerts auf einer Art Thron, wie ihr nachfolgend sehen könnt.

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An der zweiten von zwei Shows in der neuen T-Mobile Arena in Las Vegas stand am Samstagabend, den 9. April dann auch der ehemalige SKid Row Sänger Sebastian Bach bei Guns N‘ Roses auf der Bühne, um den GNR-Klassiker „My Michelle“ zum Besten zu geben. Den Auftritt von Bach könnt ihr euch in folgenden Videos aus den verschiedensten Perspektiven anschauen:

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Guns N Roses - My Michelle w/ Sebastian Bach - Las Vegas, NV 4.9.16
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Guns n Roses, My Michelle, Sebastian Bach, T Mobile Arena, April 9 2016

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Guns n Roses - My Michelle ( Ft Sebastian Bach ) live Las Vegas 4 /9/2016

Auch diesmal waren vom Original Lineup der GNR „nur“ Axl Rose, Gitarrist Slash und Bassist Duff McKagan mit dabei, unterstützt von Keyboarder Dizzy Reed, Gitarrist Richard Fortus und Drummer Frank Ferrer. Auch erscheinen mit ihnen ein zweiter Keyboarder oder genauer, eine Keyboarderin, Melissa Reese. Hier haben wir für euch noch ein paar Clips mehr vom Auftritt in Vegas zusammen gestellt, damit man sich auch mal einen Eindruck der Band Reunion machen kann. Zu sehen gibt es Songs wie It’s so Easy, Mr. Brownstone, Welcome to the Jungle, The Seeker, Nightrain, Paradies City, Don’t Cry, Attitude und November Rain. Die Jungs sind zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber es geht doch ordentlich ab an den Konzerten…

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Guns n Roses, It's So Easy, T Mobile Arena, April 9 2016
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Guns n Roses, Mr. Brownstone, T Mobile Arena, April 9 2016
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Guns n Roses, Welcome to the Jungle, T Mobile Arena, April 9 2016
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Guns n Roses, The Seeker, T Mobile Arena, April 9 2016
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Guns n Roses, Nightrain, T Mobile Arena, April 9 2016
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Guns n Roses, Paradise City, T Mobile Arena, April 9 2016

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Space Lord Motherfucker – Monster Magnet im Z7

Am vergangenen Montag legte das Raumschiff des Space Lords im Z7 in Pratteln an. Unterstützt durch den Wahnsinnssupport der Texaner Scorpion Child, die wirkten, als kämen sie direkt aus den 70er Jahren, gab es Psychedelic Rock vom Feinsten! Monster Magnet „Celebrating The A&M Years Live“ stand auf dem Programm und die Jungs um Dave Wyndorf waren schlicht grossartig! Es gab Power-Riffs, viel Schweiss und am Ende eine Ode an das Wort „Motherfucker“.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Am Montagabend wüteten Monster Magnet in der gut besuchten Konzertfabrik Z7 mit all der Kraft ihrer Leidenschaft. Bereits in den vergangenen Jahren bewiesen Dave Wyndorf und seine Band immer wieder, dass sie grossen Spass daran haben, ihre bisherigen Veröffentlichungen noch einmal live zu zelebrieren. Unter dem Tourmotto „Celebrating The A & M Years Live“ feiern Monster Magnet die vier womöglich wichtigsten Tonträger ihrer Geschichte. Auf dem Label A&M Records unterschrieb die Band Anfang der Neunziger und brachte dort ihre bisher bekanntesten und einflussreichsten Alben heraus – angefangen mit „Superjudge“ im Jahre 1993. Zwei Jahre später erschien „Dopes to Infinity“ mit der Single „Negasonic Teenage Warhead“, die die Band erstmals auch im Musikfernsehen platzierte. Wiederum drei Jahre später folgte mit „Powertrip“ ihr bis heute erfolgreichstes Album. Im Jahre 2000 erschien mit „God Says No“ dann ihr letztes Album auf A & M Records.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Im Vorprogramm zeigten aber erst Scorpion Child, wie Psychedelic Rock früher ging. Sehr groovig, Vintage und voller Atmosphäre. Wie schon vor knapp drei Jahren hatte Sänger Aryn Jonathan Black alles im Griff. Die fünf Herrn gingen auf der Bühne so richtig ab und legten sich ordentlich ins Zeug. Optisch wie stilistisch erinnerten die Jungs an „Led Zeppelin“, mit ausufernde Psychedelic-Jam-Passagen mit wabernden Echogeräten und Rückkopplungseffekten. Titel wie „Polygon Of Eyes“ oder „The Secret Spot“ verfehlten ihre Wirkung nicht und liessen das Publikum immer wieder in Jubel ausbrechen. „Scorpion Child“ sind absolute Vollblutmusiker, die bombastischen Rock spielen und dass mit viel Herzblut, Freude und Elan. Die anfängliche Zurückhaltung im Publikum legte sich sehr schnell und die Bühnenpräsenz der Band war einfach grossartig.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Nach einer halben Stunde Verschnaufpause traten dann endlich die Rock-Helden aus New Jersey aufs Parkett. 27 Jahre steht der umtriebige Sänger Dave Wyndorf mit seiner Kombo schon auf dem Parkett und Dave wirkte fitter den je, ja sogar der Speck von vor paar Jahren war fast komplett weg und man merkte nichts von seinem hohen Alter. „Crop Circle“ ballert mit dicken Bassdruckwellen durch die Boxen und Dave brüllt wie ein Bär. Der zweite Song beschrieb die Marschrichtung des Abends: „Powertrip“, nichts anderes war das hier. „Es ist schön, zurück in Pratteln zu sein“, freute sich Dave und legt gleich wieder los und haute mit aller Kraft in die Saiten seiner Gitarre. Spätestens jetzt, mit dem dicken Groove-Monster „Melt“ ist es um fast alle im Publikum geschehen. Songs wie „Superjudge“ und „Look to Your Orb for the Warning“ steckten das Z7 in Brand und die punk-orientierte Stücke wie „Dinosaur Vacuum“ und „Tractors“ brannten schliesslich alles nieder.

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MONSTER MAGNET – Space Lord, Z7 Konzertfabrik, Pratteln, 21.03.2016

Die Band wurde zwar schon 1989 gegründet, ist aber immer noch enthusiastisch und mit vollem Einsatz dabei. Genau diese Begeisterung kommt 1:1 rüber und man merkt, dass sie Bock hatten, den Laden zum Beben zu bringen. Auch das Publikum ist von der ersten Sekunde an voll dabei, welches übrigens auch einige ältere Semester enthält. Dasselbe gilt für die Band, die zwar etwas in die Jahre gekommen ist, aber mehr abgeht als viele jüngere Kollegen. Stimmlich ist Dave Wyndorf wirklich top und mit einem Ventilator vor ihm auf der Bühne wehen seine Haare im Wind. Man hört die Leute mitsingen, einige lassen sich auch zum Tanzen verführen, wenn auch eher etwas zurückhaltend. Was feststeht ist, dass Monster Magnet eine der wenigen noch übrig gebliebenen „echten“ Rockbands der alten Schule ist, der deswegen wahrscheinlich die Fans von damals bis heute treu geblieben sind. Von Classic Rock über Acid Rock bis hin zu progressiveren Nummern war an diesem Abend alles dabei. Zur Bombe „Space Lord“ zeigt Wyndorf alle Gesten, die ihm die Rockgeschichte gelehrt hat. Es folgt Ruhe, Pfiffe und überzeugende Rufe nach mehr. Dieser Meinung waren auch Monster Magnet und so traten sie mit „I Want More“ wieder auf die Bühne, gefolgt vom brutalen „Face Down“ gehts ins Finale mit „Negasonic Teenage Warhead“, eine deftige Ansage und ein fulminantes Schlusslicht. Auch für Nicht-Kenner der einzelnen Songs war es eine unterhaltsame Show.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Monster Magnet und ihre Kollegen von Scorpion Child brachten dem Publikum einen unterhaltsamen Konzertabend voll Rock’n’Roll. Wynford muss nach 27 Jahren und zehn Studioalben als Songschreiber und cooler Performer längst niemandem mehr etwas beweisen. Monster Magnet steht wie keine andere Band für Kick Ass-Hardrock mit Stoner-Flair und diesem gewissen Garagenfeeling der 60er und 70er Jahre. Ein Klasse Konzert, super Stimmung und eine Horde begeisterter Fans, die garantiert einen tollen Start in die Woche mit diesem Montag-Abend Konzert erleben durften. Wer an diesem Montag als Zuhörer nicht im Z7 in Pratteln war, hat definitiv etwas verpasst!

Setlist

  1. Crop Circle
  2. Powertrip
  3. Melt
  4. Superjudge
  5. Twin Earth
  6. Look to Your Orb for the Warning
  7. Dinosaur Vacuum / Brainstorm
  8. Cage Around the Sun
  9. Tractor
  10. Dopes to Infinity
  11. Space Lord
  12. Encore:

  13. I Want More
  14. Face Down
  15. Negasonic Teenage Warhead
Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7
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Atmosphäre9.5
Performance9.5
Akustik9.5
Sichtverhältnisse9
Vor-Ort-Service9.5
Sanitäre Einrichtungen8
Parkplatzsituation8.5
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KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe

KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe

Wer gerne regelmässig mehrtägige Open-Air Festivals besucht, kennt dass: Man legt sich extra für diese Zeit ein Zelt zu und muss dann zusehen, wie man das Teil transportiert. Deshalb wundert es nicht, dass einer von 4 Festival-Besuchern das Zelt auf dem Gelände zurücklässt. Ziemliche Verschwendung dachten sich die Macher von KarTent und entwickelten deshalb eine umweltfreundlichere Lösung. Ihr Zelt besteht komplett aus Pappe und ist somit nach der Benutzung vollständig recyclebar. Wer jetzt zwecks des Materials skeptisch wird: Das Dach über dem Kopf ist wasserfest und soll sogar drei (!) Tage Dauerregen überstehen. Ausserdem kann man sein Zelt noch personalisieren und mit Fotos, Texten oder dem eigenen Logo versehen lassen. Ein weiterer Pluspunkt ist, man kann ungestört seinen Rausch ausschlafen, ohne dass man von der Morgensonne wachgekitzelt wird. Im Karton-Zelt ist es nämlich immer dunkel. Über den Transport muss man sich auch keine Gedanken machen. Man bestellt zum gewünschten Open-Air Festival-Ticket einfach sein KarTent dazu und genau dorthin wird es dann auch gebracht. Im Moment steckt das Konzept noch in den Anfängen und kann deshalb vorerst nur für Festivals in den Niederlanden bzw. Belgien gebucht werden. Wäre aber durchaus auch hier denkbar und sicherlich ne sinnvolle Sache!

KarTent, a temporary festival tent made entirely out of cardboard. The cardboard allows for easy recycling of the tent; after the festival the tent can go directly to the paper recycling industry so that they can re-use your tent to make toilet paper, schoolbooks, shoe boxes or other romantic things!

KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe
KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe
KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe
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The Night Before: Metallica Konzert im Stream

Am 6. Februar, der Nacht vor dem Super Bowl, haben Metallica als Headliner beim „The Night Before“-Event gespielt. Die gesamte Performance im AT&T Park in San Francisco wurde live gestreamt. Die Aufzeichnung des zweieinhalbstündigen Konzerts gibt es jetzt hier zu sehen…

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Metallica׃ The Night Before Live from AT&T Park, San Francisco, CA, February 6, 2016.

Mötley Crüe Tommy Lee „The Crüecifly“ Störungen am Final Concert

Mötley Crüe Drummer Tommy Lee’s Schlagzeug hatte während des letzten-Konzerts-ever am 31. Dezember, welches im Staples Center in Los Angeles, Kalifornien stattfand, eine Fehlfunktion. Seht hier was dabei abging und den tränenreichen Abschied der Band.

Tommy Lee’s Trommel Stunt, „The Crüecifly„, eine Maschinerie, welche ihn auf einer Plattform mit seinem Schlagzeug auf eine Achterbahn ähnliche Strecke an der Decke der Halle über den Köpfen des Publikums schickt. Auf dem Kopf stehend sitzend. Mit Bassmusik und allem Pipapo. Eigentlich eine riesen Show an jedem Mötley Konzert. Doch während dem allerletzten Konzert der Band, blieb der Achterbahn-Drum-Wagen plötzlich einfach kopfüber stehen und bewegte sich weder vor- noch rückwärts. Die Road Crew Members versuchten noch das Teil zu reparieren, doch Tommy musste von der Plattform runterklettern und meinte dazu:

It looks like the roller coaster is broken. Well, fuck the roller coaster! Come on, guys, help. Come get me. I can’t believe this is happening on the last night. I knew something wasn’t right when I took off.

Das Drum-Kit wurde schliesslich ohne Tonny von Hand wieder auf die Bühne gerollt, so dass der Schlagzeuger sein Set zu Ende spielen konnte.

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Tommy Lee's Cruecifly Fail on Final Show 12/31/15 - Stops Working During Drum Solo Motley Crue
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Tommy Lee Stuck Upside Down on Drumkit - Part 3

Ein Review zum letzten Konzert von Mötley Crüe in Basel in der Schweiz findet ihr hier. Das allerletzten-Konzert-ever bewegte Fans und Band sehr, wie die folgenden Videos beweisen. Als dieses zu Ende ging, setzte Bassist Nikki Sixx den Punkt:

Maybe a year from now, somebody’s gonna look at you and say, ‚Remember that band Mötley Crüe? They were pretty cool.‘ And you know what you’re gonna say? ‚Well, fuck you, because I was at their last concert ever!‘

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Motley Crue Vince Neil's Tearful Goodbye plus "Same Old Situation" 12-31-2015
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MOTLEY CRUE FINAL SHOW - NEW Years Party! Kick Start My Heart.
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